Nasswäscher zur Abscheidung gasförmiger Luftinhaltsstoffe

Absorptionswäscher

Die Absorptionswäscher werden zur Reduzierung von gasförmigen Verunreinigungen eingesetzt.
Absorbierbare Schadstoffe sind meist anorganische Verbindungen wie z. B.:
• Ammoniak NH3
• Schwefelwasserstoff H2S
• Chlorwasserstoff HCl
• Schwefeldioxid SO2, etc.
• Amine

Anwendungsgebiete:
• Abluft aus galvanischen Anlagen – Schadstoffe: HCl, NH3, …
• Abluft aus Kernschießmaschinen – Schadstoffe: Amine, SO3
• Abluft aus der Halbleiterproduktion – Schadstoffe: HCl, NH3, SiH4
• Abluft aus Kläranlagen – Schadstoffe: H2S, NH3

Die Abluftströme aus den Produktionsprozessen werden in Absorptionswäschern von den Schadgasen auf Grundlage der Löslichkeit der Schadgase in Waschflüssigkeiten gereinigt. Erfolgt die Abscheidung der Schadgase ausschließlich auf Grund dieser Löslichkeit in der Waschflüssigkeit, so handelt es sich um eine physikalische Absorption. Die Abscheideleistung wird hierbei hauptsächlich vom Löslichkeitsgleichgewicht des Schadgases bestimmt. Wird das Löslichkeitsgewicht erreicht, so kommt die physikalische Absorption zum Stillstand. Die in der Regel ebenfalls stattfindende chemische Absorption ist nicht durch die Löslichkeit begrenzt, da bei ihr das in der Waschflüssigkeit gelöste Schadgas chemisch umgesetzt wird. Bei sehr schnell stattfindenden chemischen Absorptionsvorgängen wird die Absorptionsfähigkeit entscheidend durch die Größe der Grenzschicht Gas/Flüssigkeit bestimmt.
Die eingesetzten Waschflüssigkeiten werden dem jeweiligen Schadstoff angepasst um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen. Die Absorptionswäscher werden als Sprühwäscher (Düsenwäscher) oder als Füllkörperwäscher ausgeführt. Die Bauform kann grundsätzlich horizontal oder vertikal sein.
Die PlasmaAir AG bietet standardmäßig vertikale Füllkörperwäscher an. Jeder Wäscher bzw. jede Abluftanlage wird verfahrenstechnisch ausgelegt.

Absorptionswäscher des Typs FK

Im Gegenstrom betriebene Absorptionswäscher schaffen für die physikalische und die chemische Adsoption günstige apparative Voraussetzungen, bei denen in kompakten Anlagen hohe Schadgasabscheideleistungen erreicht werden.

Die Vorzüge sind:
• Große Grenzschichten Gas/Flüssigkeit, die ständig erneuert werden
• Geringe apparative Druckverluste durch Einsatz von Hochleistungsfüllkörpern
• Verfügbarkeit der Absorptionswäscher und der Einbauten in korrosionsbeständigen Materialien (u. a. Kunststoffe, Edelstähle, Keramikwerkstoffe)
Absorptionswäscher sind oftmals Bestandteil komplexer Anlagen, sie müssen die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen und gleichzeitig optimale Wirtschaftlichkeit und zuverlässigen Betrieb garantieren. Die Wirtschaftlichkeit wird auf Grund der weiter steigenden Kosten für die Entsorgung von Reststoffen entscheidend verbessert, wenn es gelingt, die Absorptionsanlagen so in die technologischen Verfahren zu integrieren, dass entweder ein Kreislaufbetrieb gewährleistet werden kann, oder dass die entstehenden Reststoffe in einer kostengünstig zu entsorgenden Form anfallen.
Diese Wäscher werden vorzugsweise als Füllkörperkolonnenwäscher aufgebaut. Meist reagieren die Schadstoffe im Wasser sauer oder basisch. Daher sind die Kolonnen meist aus Kunststoff gefertigt. Es bietet sich hierzu PP oder PE an. Bedingt durch diese Werkstoffe ist der Temperaturbereich auf maximal 60°C begrenzt. Bei höheren Ablufttemperaturen ist ein Kühler oder eine Quench vorzuschalten. Als Füllkörper wird entweder eine lose Schüttung aus Hochleistungsfüllkörper eingesetzt oder in letzter Zeit vermehrt eine geordnete Packung. Anschließend an die Packung durchströmt das Gas im Kopf der Kolonne einen Tropfenabscheider.
Der Druckverlust des Wäschers ist hauptsächlich vom Durchmesser und der Berieselungsdichte bestimmt. Der Abscheidegrad hauptsächlich von der Höhe der Füllkörperschüttung. Während der Durchmesser beim Standardwäscher über den Luftvolumenstrom bestimmt ist, muss die Schütthöhe für jeden Anwendungsfall berechnet und angepasst werden.

    Zubehör/Ausstattung:

  • Füllkörperkolonne
  • Integrierter Waschflüssigkeitsbehälter
  • Eingebauter Demister zur Abscheidung von Tropfen
  • Erfassungshauben
  • Rohgasleitung zur Emissionsquelle
  • Ventilator, Schalldämpfer
  • Reingasleitung, Kamin
  • Dosierstationen für Chemikalien
  • MSR – Einrichtung zum automatischen Betrieb der Anlage
  • pH-Wert Messung
  • Durchflussmessung Umlaufwasser
  • Automatikventil zur Absalzung
  • Niveausonde inkl. Schaltkontakte
  • Automatikventil zur Frischwasserzugabe
  • Druckanzeige in Umlaufwasser
  • Überfüllsicherung
  • Sicherheitswanne mit Leckagesonde
  • Waschflüssigkeitsbeheizung bei Außenaufstellung

Absorptionswäscher

Die Absorptionswäscher werden zur Reduzierung von gasförmigen Verunreinigungen eingesetzt.

Absorbierbare Schadstoffe sind meist anorganische Verbindungen wie z. B.:
Ammoniak NH3
Schwefelwasserstoff H2S
Chlorwasserstoff HCl
Schwefeldioxid SO2, etc.
Amine
Die Abluftströme aus den Produktionsprozessen werden in Absorptionswäschern von den Schadgasen gereinigt. Die Grundlage der Absorption ist die Löslichkeit der Schadgase in Waschflüssigkeiten. Erfolgt die Abscheidung der Schadgase ausschließlich auf Grund der Löslichkeit in der Waschflüssigkeit, so handelt es sich um eine physikalische Absorption.

Die Abscheideleistung wird hierbei hauptsächlich vom Löslichkeitsgleichgewicht des Schadgases bestimmt. Wird das Löslichkeitsgewicht erreicht, so kommt die physikalische Absorption zum Stillstand.

Die chemische Absorption ist nicht durch die Löslichkeit begrenzt, da bei ihr das in der Waschflüssigkeit gelöste Schadgas chemisch umgesetzt wird.
Bei sehr schnell stattfindenden chemischen Absorptionsvorgängen wird die Absorptionsfähigkeit entscheidend durch die Größe der Grenzschicht Gas/Flüssigkeit bestimmt.

Die eingesetzten Waschflüssigkeiten werden dem jeweiligen Schadstoff angepasst um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen. Die Absorptionswäscher werden als Sprühwäscher (Düsenwäscher) oder als Füllkörperwäscher ausgeführt. Die Bauform kann grundsätzlich horizontal oder vertikal sein.

Die PlasmaAir AG bietet standardmäßig vertikale Füllkörperwäscher an. Jeder Wäscher bzw. jede Abluftanlage wird verfahrenstechnisch ausgelegt.

Anwendungsgebiete:

Abluft aus galvanischen Anlagen – Schadstoffe: HCl, NH3, …
Abluft aus Kernschießmaschinen – Schadstoffe: Amine, SO3
Abluft aus der Halbleiterproduktion – Schadstoffe: HCl, NH3, SiH4
Abluft aus Kläranlagen – Schadstoffe: H2S, NH3

Technisches Datenblatt
Absorptionswäscher